Aufbau einer Webseite für kleine Unternehmen

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10 wichtige Schritte zum Aufbau einer großartigen Webseite für kleine Unternehmen

Egal, ob du freiberuflicher Fotograf bist, einen Baumarkt besitzt oder eine andere Art von Kleinunternehmen hast, eine großartige Webseite ist für den Erfolg deines Unternehmens unerlässlich. Als Webdesignerin, die bereits über 40 Webseiten für kleine Unternehmen erstellt hat, weiß ich, was es braucht, um großartige und ansprechende Unternehmenswebseiten zu erstellen.
Wenn du eine neue Startup-Webseite erstellen oder deine aktuelle Webseite effektiver machen möchtest, findest du hier 10 wichtige Schritte, deine Webseite für kleine Unternehmen effektiv und konkurrenzfähig auf dem Online-Marktplatz zu machen.

1. Wähle dir einen guten Domainnamen

Dein Domainname, auch als deine Webseiten-Adresse bekannt, ist oft der Einstiegspunkt zu deiner Webseite. Es ist wichtig, dass er sowohl für Usability-Zwecke als auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einen guten Eindruck macht.

Hier sind einige Tipps, um einen optimalen Domainnamen zu finden:

  • Wähle einen Domainnamen, der sich leicht buchstabieren lässt. Versuche, keine umgangssprachlichen, erfundenen oder extrem esoterischen Wörter zu verwenden.
  • Halte ihn so kurz wie möglich. Je kürzer er ist, desto einfacher ist es, sich zu erinnern und richtig zu tippen.
  • Verwende die richtige Domainendung. Versuche, immer einen .com-Domainnamen zu verwenden (im Gegensatz zu .net, .co usw.), es sei denn, es ist besser, eine andere Erweiterung wie .gov, .edu oder .org zu nutzen.
  • Vermeide Zahlen und Bindestriche. Sie sind schwer zu merken und weniger elegant und einprägsam als reine Wort-Domainnamen und können beim Aussprechen des Domainnamens missverstanden werden.
  • Definiere den Namen nicht zu eng, um zukünftiges Wachstum zu erleichtern. Amazon.com ist beispielsweise eine viel breitere Webseite-Adresse als BooksOnline.com und ermöglicht es Amazon, so ziemlich jede Art von Konsumgütern anstelle von Büchern zu verkaufen, wie es ursprünglich vorgesehen war.
  • Stelle sicher, dass er unvergesslich ist. Bei so vielen Webseiten im Internet ist es wichtig, dass der Name deiner Webseite einprägsam ist, damit sich die Leute in Zukunft daran erinnern und sofort wissen, wie sie darauf zugreifen können.
  • Recherchiere den Domainnamen. Google es, um zu sehen, ob bereits eine ähnliche Webseiten-Adresse online existiert, und suche im DPMAregister oder EUIPO, um sicherzustellen, dass er keine eingetragenen Marken enthält.
  • Prüfe, ob der Preis stimmt. Bestimme, ob du deine gewünschte Webseiten-Adresse zu einem vernünftigen Preis erwerben kannst, da die meisten guten Domainnamen vergeben sind und vom aktuellen Eigentümer gekauft werden müssen.
  • Vermeide unsinnige Namen. Wähle einen Namen, der eine Bedeutung vermittelt, damit die Benutzer sofort wissen, was dein Unternehmen ist. Yahoo und Google sind eingängige Namen, aber der Markenname war sehr teuer. Und dein kleines Unternehmen hat möglicherweise nicht das gleiche Budget.
  • Erstelle eine SEO-freundliche URL. Versuche gegebenenfalls, eine SEO-freundliche Webseiten-Adresse zu erstellen, die Schlüsselwörter und Geo-Location enthält; zum Beispiel „www.DesignagenturRostock.com“.

2. Kaufe ein sicheres, skalierbares Webseiten-Hosting mit guter technischer Unterstützung

Ein Webseiten-Host (oder manchmal auch als Website-Hosting-Anbieter bezeichnet) ist ein Unternehmen, das die Technologie und die Dienste anbietet, die für die Anzeige einer Webseite im Internet erforderlich sind. Sie verbinden deinen Domainnamen mit deinem Hosting-Provider, damit Benutzer beim Besuch deiner Webseite auch genau deine Webseite angezeigt bekommen, die du auf deinem Hosting-Konto gespeichert hast.

Hosting-Services können zwischen ca. 2,00 € und mehr als 100,00 € pro Monat kosten, abhängig von der Art der Technologie und des von dir gewählten Supports. Oftmals erhälst du einen Rabatt, wenn du einen Jahresplan statt einen Monatsplan erwirbst.

Hier sind einige Richtlinien für die Auswahl eines guten Website-Hosting-Plans:

  • Obwohl du einen „Shared Server“-Hosting-Plan für nur 2,00 € pro Monat erhalten kannst, würde ich grundsätzlich davon abraten. Shared Hosting bedeutet, dass du einen Server und seine Ressourcen mit anderen Kunden teilst, was die Leistung deiner Webseite beeinträchtigen kann. Auch wenn eine der anderen Webseiten auf dem gemeinsam genutzten Server gehackt wird, ist es möglich, dass auch deine Webseite infiziert wird.
  • Ein Hosting-Plan für „dedizierte Server“ ist die teuerste Option – die Kosten können zwischen 100,00 € und 2.000 € pro Monat liegen – aber hier funktioniert deine Webseite am besten. Ein „dedizierter Serverplan“ bedeutet, dass die physische Servermaschine vollständig deiner Webseite gewidmet ist. Daher gehören alle Ressourcen dir und es ist sicherer als ein Shared-Hosting-Plan, solange die Technologie optimal ist. Diese Möglichkeit ist jedoch viel teurer als das, was die meisten kleinen Unternehmen normalerweise zu zahlen bereit sind. Eine sehr leistungsstarke Webseite zu haben, ist zwar sehr schön, aber für die meisten kleinen Unternehmen übertrieben.
  • Der Kompromiss, den ich normalerweise empfehle, ist ein Hosting-Plan für einen „virtuellen privaten Server“ (VPS), der das Beste aus beiden Welten bietet. Die Kosten reichen von etwa 20,00 € bis 50,00 € pro Monat, was für die Hosting-Dienste, die du erhälst, erschwinglich ist. Ein VPS ist eine Maschine, die so partitioniert ist, dass sie als mehrere Maschinen fungiert, was eine ähnliche Erschwinglichkeit wie „Shared Hosting“ mit ähnlichem Sicherheits- und Leistungspotenzial wie ein „dedizierter Server-Hosting-Plan“ bietet.
  • Damit dir bei Problemen schnell geholfen werden kann, sollte dein Hosting-Anbieter über Telefon- und/oder Chat-Support verfügen. Email-Support kann oft zu lange dauern und frustrierend werden, wenn ein Problem sofort gelöst werden muss. Telefonsupport ist am besten, aber Chatten funktioniert auch gut.
  • Es muss eine einfach zu bedienende Serverschnittstelle wie cPanel geben, um auf deinen Server zuzugreifen. Du möchtest schließlich nicht zusätzlich einen professionellen Serveradministrator für seine Dienste bezahlen.
  • Überprüfe, welche Art von Serversicherheit auf dem Server vorhanden ist, den du in Betracht ziehst. Du möchtest über das Secure File Transfer Protocol (SFTP) auf deinen Server zugreifen können. Es sollten tägliche Backups deiner Serverinhalte erstellt werden. Es sollte auch eine einfache Ein- oder Zwei-Klick-Methode zum Installieren von SSL-Zertifikaten (Secure Sockets Layer) geben. Stelle sicher, dass der Hosting-Anbieter regelmäßige Sicherheitswartungen durchführt. Idealerweise verfügt dein Hosting-Anbieter über ein veröffentlichtes Sicherheitsprotokoll, das du überprüfen kannst, damit du wießt, wie er seine Server sicher hält.

Einige beliebte Website-Hosting-Provider sind:

3. Zeige auffallend eine klare Beschreibung deines Unternehmens

Es ist wichtig, dass die Besucher deiner Webseite sofort wissen, wer du bist und was du tust. Stelle daher sicher, dass dein Homepage-Banner und die nachfolgenden Bilder visuelle Darstellungen deiner Dienste sind, und dass du oben auf der Seite einen einleitenden Text hast, der beschreibt, wer du bist und was du tust.

Stelle außerdem sicher, dass sowohl dein Hauptnavigationsmenü als auch dein Footer über den Link einer „Über mich“-Seite verfügt, die leicht zugänglich ist, damit die Besucher darauf klicken und mehr über dein Unternehmen erfahren können.

4. Implementiere das beste Content-Management-System

Ein Content-Management-System (CMS) ist ein Softwareprogramm oder eine Anwendung, die verwendet wird, um digitale Inhalte zu erstellen und zu verwalten. Ein gutes CMS hilft dir bei der Pflege deiner Webseite. Und du benötigst nicht viel technisches Wissen, um damit zu arbeiten. Du solltest ein CMS wählen, das auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist; unterschiedliche Systeme werden aus unterschiedlichen Gründen wie Benutzerfreundlichkeit, Erweiterbarkeit und Budget verwendet.

Im Folgenden sind einige beliebte Systeme mit Beschreibungen ihrer Stärken und Schwächen aufgeführt.

WordPress

one.com Webseite für kleine Unternehmen

WordPress ist das weltweit beliebteste CMS. Es hat eine große, aktive Support-Community und viele nützliche Plugins, um die Funktionalität deiner Webseite zu erweitern. WordPress ist auch kostenlos und relativ einfach zu installieren. Die meisten Webdesigner sind damit vertraut. Daher ist es nicht schwer, eine Person oder Agentur zu finden, die an deiner Webseite arbeiten kann. Grundlegend empfehle ich kleinen Unternehmen aufgrund der Flexibilität und Erweiterbarkeit, WordPress zum Erstellen ihrer Webseite zu verwenden.

Es muss jedoch beachtet werden, dass die größte Schwäche von WordPress die Sicherheit ist – weil es so beliebt ist, greifen Hacker hier am meisten an. Deine WordPress-Seite muss regelmäßig gewartet und gesichert werden, damit sie nicht gehackt wird. Außerdem ist es schwierig, jedes einzelne Plugin von Drittanbietern zu sichern. Daher muss die Sicherheit deiner WordPress-Seite eine kontinuierliche Verpflichtung durch verschiedene Best Practices sein:  Prüfe, ob deine Plugins in den letzten Monaten aktualisiert wurden. Stelle sicher, dass es sich um ein Plugin im offiziellen WordPress-Repository handelt. Lösche ungenutzte Plugins sofort usw.

Drupal

Drupal ist ein weiteres beliebtes CMS. Es bietet viele der gleichen Vorteile wie WordPress, einschließlich Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und einer großen Support-Community. Insbesondere ist dieses CMS sicherer als WordPress (sicherer vor böswilligen Aktivitäten). Es hat jedoch nicht so viele Plugin- oder Theme-Optionen, was es weniger erweiterbar macht. Die Webseite des Weißen Hauses in Washington, D.C. (Whitehouse.gov) wurde viele Jahre mit Drupal betrieben, ist aber inzwischen auf WordPress umgestiegen.

Joomla!

Ein weiteres beliebtes CMS ist Joomla! Out-of-the-Box bietet es bessere SEO-, Sicherheits- und Mehrsprachigkeitsfunktionen als WordPress. Mithilfe einiger Plugins übertrifft WordPress jedoch die Fähigkeiten von Joomla!.

Squarespace

Squarespace ist ein Dienst, den du monatlich oder jährlich abonnieren kannst. Die Erstellung von Webseiten und Blogs wird hier zu einem einfachen „Drag and Drop“-Erlebnis gemacht. Es umfasst Website-Design, Entwicklung, Software-Wartung, Metriken, Domainnamen bei jährlichem Kauf, SSL-Sicherheit, 24/7-Support und unbegrenztes Bandbreiten- und Speicher-Hosting in einem Paket. Es eignet sich besonders für Kreative und bietet dir erstklassige Designvorlagen. Wenn du ein knappes Budget hast, um dir einen Webdesigner zu leisten, aber eine einfache und schöne Webseite benötigst, ist Squarespace eine sehr gute Option für dich.

Squarespace hat eine viel geringere Einarbeitungszeit als WordPress, Drupal und Joomla!. Jedoch hat dieses CMS nicht annähernd so viele Erweiterbarkeitsoptionen. Wenn du jedoch wenig oder keine technischen Kenntnisse hast und nach einer schnellen und einfachen Möglichkeit suchst, eine Webseite zu erstellen, ist Squarespace eine ausgezeichnete Option für dich.

Wix

Wix ist Squarespace sehr ähnlich, aber etwas benutzerfreundlicher. Es bietet ein monatliches, aber kein jährliches Abonnement und enthält ähnliche Funktionen. Wix ist auch ein Drag-and-Drop-Builder. Du kannst Elemente beliebig auf die Seite ziehen und ablegen. Im Vergleich dazu ist Squarespace jedoch etwas strukturierter. Die Einarbeitung hier bei Wix ist noch einfacher als die bei Squarespace. Wenn du also eine Webseite schnell veröffentlichen musst, ist dies möglicherweise die beste Option.

Wix hat viel mehr Vorlagen als Squarespace zur Auswahl. Aber sobald du dich für eine Vorlage entschieden hast, musst du dabei bleiben oder bist gezwungen, deine Webseite vollständig neu zu erstellen. Mit Squarespace kannst du deine Vorlage jederzeit ändern, ohne die gesamte Seite neu erstellen zu müssen.

5. Wähle eine gute E-Commerce-Plattform

Wenn du vorhast, Waren und/oder Dienstleistungen über deine Webseite zu verkaufen, benötigst du dafür die richtige Technologie. Verkaufst du derzeit noch nichts, ziehe es zumindest für die Zukunft in Betracht. Im Sektor E-Commerce kannst du möglicherweise deine Gewinne enorm steigern. Wenn du also einen Online-Shop betreiben willst, über den finanzielle Transaktionen stattfinden, musst du dafür die richtige Plattform für dein Geschäftsmodell wählen.

Hier sind einige beliebte E-Commerce-Plattformen für kleine Unternehmen:

WooCommerce

WooCommerce ist eine der beliebtesten E-Commerce-Plattformen der Welt – sie kann deine WordPress-Webseite in einen Online-Shop verwandeln. Wie bei WordPress gibt es viele Plugins, die in WordPress implementiert werden, was es äußerst flexibel macht. Es gibt viele kostenlose und Premium-Themes, die für WooCommerce vorgefertigt sind. In der Regel ist es besser, ein Premium-Theme von einem seriösen Entwickler zu verwenden, da es mehr Sicherheit und Support bietet. Wenn du technisch nicht  so versiert bist, benötigst du höchstwahrscheinlich einen WordPress-Profi, der dir bei der Einrichtung hilft. WooCommerce bietet auch ein sehr hohes Maß an Skalierbarkeit, die dein kleines Unternehmen möglicherweise benötigt.

Shopify

Shopify ist eine Cloud-basierte E-Commerce-Plattform, mit der du einen Online-Shop erstellen und anpassen sowie Produkte, Inventar, Zahlungen und Versand verwalten kannst. Es ist keine WordPress-Erweiterung wie WooCommerce, sondern eine eigenständige Plattform, die auf dem Shopify-Server gehostet wird.
Wenn du also schon eine Webseite hast, wäre dein E-Commerce-Shop technisch davon getrennt. Du kannst von deiner regulären Webseite, die mit WordPress, Drupal, Wix usw. erstellt wurde, eine Verknüpfung zu deinem Shopify-Konto herstellen. Es sei denn, deine Hauptwebseite verfügt über ein Shopify-Integrations-Plugin.

Zu den Funktionen gehören unbegrenzte Produkte, unbegrenzte Bandbreite, Betrugsanalyse, Rabattcodes, Berichte und vieles mehr. Die Hauptvorteile von Shopify sind, dass du keinen Entwickler benötigst, um einen Shop einzurichten. Beim Abonnieren ist bereits alles im Backend für dich eingerichtet. Der Nachteil ist, dass du nicht so viel Kontrolle oder Flexibilität über deinen Shop hast wie bei WooCommerce.

Business Squarespace

Squarespace bietet eine E-Commerce-Abonnement-Option. Wenn du dich also für Squarespace zum Erstellen deiner Webseite entschieden hast und sehr einfache E-Commerce-Ansprüche hast, kannst du diesen Weg wählen. Business Squarespace erhebt eine Transaktionsgebühr, die jedoch durch ein Upgrade deines Abonnements auf einen einfachen Online-Shop umgangen werden kann. Es beinhaltet eine kostenlose Domain, SSL-Sicherheit, SEO, Wiederherstellung von abgebrochenen Warenkörben, Rabatte, Echtzeit-Lieferantenversand und mehr. Es wurde jedoch festgestellt, dass es nicht so benutzerfreundlich ist wie Shopify. Und wie Shopify ist es einfach nicht so flexibel wie WooCommerce.

Wix

Wix hat tatsächlich eine Shopify-Erweiterung, die sehr benutzerfreundlich ist. Du musst nur dein Konto bei Wix aktualisieren und Shopify abonnieren, um es verwenden zu können.

6. Erstelle eine interessante, einprägsame und ansprechende Webseiten-Benutzeroberfläche

Stelle sicher, dass die Benutzeroberfläche deiner Webseite für kleine Unternehmen einen positiven Eindruck hinterlässt, der zu Ergebnissen führt. Setze dazu die folgenden Vorschläge um:

  • Verwende schöne Grafiken und leicht lesbare Schriftarten.
  • Komprimiere und optimiere deine Grafiken für schnelles Laden. Wenn deine Webseite langsam lädt, bestrafen Suchmaschinen wie Google dein Ranking.
  • Recherchiere die Konkurrenz, um zu sehen, wie sie ihre Webseiten gestaltet und optimiert haben. Implementiere ähnliche Komponenten, die für deine Webseite für kleine Unternehmen funktionieren.
  • Recherchiere deine Zielgruppe, um zu sehen, was sie von deiner Webseite erwartet, und mache ihnen den Zugang zu ihr so leicht wie möglich.
  • Bleibe während deines gesamten Webseiten-Designs konsequent auf der Marke.
  • Entwirf ein intuitives Navigationssystem, mit dem Benutzer schnell zu den benötigten Seiten gelangen.
  • Veröffentliche leicht zugängliche Kontaktinformationen.
  • Integriere offensichtliche Call-to-Actions (insbesondere „Jetzt kaufen“-Buttons).

Erstelle Seiten, die standardmäßig für Webseiten kleiner Unternehmen gebraucht werden, z.B.:
Heim

  • Über mich/uns
  • Produkte/Dienstleistungen mit Beschreibungen und optisch ansprechenden Bildern
  • Sitemap für SEO-Zwecke
  • Führungsteam
  • Kontaktformular
  • Nutzungsbedingungen (Online-Vertrag, der regelt, wie Benutzer deine Webseite nutzen können)
  • Datenschutzbestimmungen
  • Zusätzliche Seiten, die für dein spezifisches kleines Unternehmen relevant sind

7. Optimiere deine Webseite für kleine Unternehmen für Suchmaschinen

SEO (search engine optimization = Suchmaschinenoptimierung) bezeichnet eine Reihe von Maßnahmen, die du auf deiner Webseite anwendest, damit Suchmaschinen deine Webseite entsprechend indizieren und einordnen können. Suchmaschinenoptimierung hat das Ziel, bei relevanten Suchbegriffen mit deiner Webseite auf guten Positionen in den relevanten Suchmaschinen vertreten zu sein. Sobald deine Webseite von Suchmaschinen „gecrawlt“ wird, konkurriert sie mit Webseiten ähnlichem Inhalts. Je besser das Design und der Inhalt deiner Webseite ist, desto höher wird deine Website auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen angezeigt.

SEO umfasst hauptsächlich die folgenden Praktiken:

  • Keyword-Recherche und -Implementierung
  • Optimaler Website-Code
  • Schnelle Ladegeschwindigkeit
  • Sicherheit und ein installiertes SSL-Zertifikat
    SSL ist die Standard-Sicherheitstechnologie, die sicherstellt, dass die zwischen Webservern und Browsern übertragenen Daten privat bleiben
  • Eine für Mobilgeräte optimierte Webseite
  • Vorhandensein hochwertiger Backlinks (Links auf externe Webseiten mit verwandten Inhalten), die zu deiner Webseite führen
  • Viele positive Bewertungen online (Google, Yelp, Facebook usw.)
  • Verwende interne Verlinkungen auf deiner Webseite, damit die Leute bei dir bleiben und weiter lesen
  • Verwendung sozialer Medien, um auf deine Webseite zu verlinken (LinkedIn, Twitter, Facebook, Pinterest usw.)

SEO ist ein äußerst wichtiger fortlaufender Prozess, der den Unterschied zwischen dem Erscheinen auf der ersten Seite der Suchmaschinen-Ergebnisse (was zu großen Mengen an kostenlosem Traffic auf deine Webseite führt) oder auf Seite 300 (was zu keinem Traffic führt) ausmachen kann.

8. Regelmäßig hochwertige Inhalte erstellen und veröffentlichen

Sowohl die Quantität als auch die Aktualität des Inhalts sind für Suchmaschinen wichtig. Daher ist es wichtig, dass du einen Plan erstellst, um hochwertige Artikel und/oder Blog-Posts auf deiner Webseite und auf externen Webseiten zu veröffentlichen, die auf deine Webseite verlinken. Wenn du in den Suchmaschinen-Ergebnissen einen hohen Rang einnehmen und die Leute dazu ermutigen möchtest, immer wieder auf deine Webseite zurückzukehren, musst du deine Webseite so oft wie möglich mit neuen und relevanten Inhalten bestücken.

Neben statischen Seiteninhalten und Artikeln sind Testimonials eine großartige Form von Inhalten, die du auf deiner Webseite veröffentlichen kannst. Wenn du deine Kunden um Erfahrungsberichte bittest und diese dann auf deiner Webseite veröffentlichst, veröffentlichst du auch frische, hochwertige Inhalte auf deiner Webseite, die dein kleines Unternehmen attraktiver machen.

Stelle sicher, dass deine Inhalte einen angemessenen, markentypischen Ton verwenden, den die Leute gerne lesen.

9. Webmaster-Tools installieren

Nutze wichtige Daten, um den Traffic und die Website-Performance zu analysieren, indem du Google Analytics und die Google Search Console (beide vorzugsweise über den Google Tag Manager) sowie die Bing Webmaster Tools installierst. Diese Tools können verwendet werden, um die folgenden Arten von Informationen zu verfolgen:

  • Tägliche, wöchentliche und monatliche Besucher deiner Webseite
  • Anzahl der Aufrufe auf jeder Seite deiner Webseite
  • „Absprungrate“ – der Prozentsatz der Benutzer, die deine Webseite besuchen und verlassen, nachdem sie nur eine Seite angesehen haben (Google-Algorithmen geben Webseiten mit einer niedrigen Absprungrate höhere Rankings, da die Besucher mehr Zeit auf der Webseite verbringen und sie als wertvoll empfinden.)
  • Durchschnittliche Verweildauer der Besucher auf der Webseite
  • Crawling-Fehler auf deiner Webseite (Fehler, die die Suchmaschinen beim Crawlen des Inhalts deiner Webseite gefunden haben)
  • Defekte Links auf der Webseite
  • Keywords, die Nutzer auf deine Webseite führen
  • Backlinks zu deiner Webseite
  • Downloadzeit der Webseite

10. Implementiere einen Webseiten-Wartungsplan

Eine Webseite sollte nicht erstellt und dann veralten. Um eine erfolgreiche Website zu haben, die in Suchmaschinen gut rankt und nicht gehackt wird, müssen Sie sicherstellen, dass sie ordnungsgemäß gepflegt wird.

Hier sind einige Tipps zum Erstellen eines Wartungsplans für die Webseite eines kleinen Unternehmens:

  • Überprüfe die Daten der Webmaster-Tools mindestens einmal im Monat und lasse dir alle wichtigen Fehler in Echtzeit per Email zusenden.
  • Analysiere Trafficdaten, um mehr über deine Zielgruppe zu erfahren, damit du sie besser ansprechen kannst.
  • Analysiere Leistungsdaten, um Warnungen und Fehler zu optimieren und zu beheben.
  • Stelle sicher, dass die gesamte Software immer auf dem neuesten Stand ist.
  • Führe Sicherheitsupdates durch, damit du weißt, dass deine Webseite frei von Malware ist und nicht gehackt wurde.
  • Verwende „Split-Tests“, um zu sehen, ob bestimmte Variationen deiner Webseite die Leistung verbessern: Wenn du beispielsweise ein Produkt verkaufst, hast du möglicherweise zwei Versionen einer bestimmten Zielseite mit unterschiedlichen Bildern und Texten. Der Split-Test ermöglicht es dir, zu sehen, welche Version eine höhere Conversion-Rate erzielt.

Befolge meine Ratschläge zu SEO (siehe Punkt #7) und veröffentliche kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte (siehe Punkt #8).
Finde trendige und effektive Möglichkeiten, dein Unternehmen online zu vermarkten.
Erlaube Webseiten-Benutzern, dir Feedback zu deiner Webseite zu geben.
Schaue dir von Zeit zu Zeit die Konkurrenz  an, um zu sehen, was sie mit ihrer Online-Präsenz macht und ob das, was sie getan hat, auch für dich funktionieren kann.
Stelle sicher, dass deine Webseite mindestens einmal täglich und mindestens 10 Tage rückliegend auf verschiedenen Medien gesichert wird.

Fazit – Aubau einer Webseite für kleine Unternehmen

Wie du nach dem Lesen dieses Beitrags feststellen kannst, ist die Erstellung einer großartigen Webseite für kleine Unternehmen möglicherweise nicht so einfach, wie du zunächst dachtest. Wenn du jedoch die in diesem Artikel beschriebenen Schritte befolgst, hat dein kleines Unternehmen mit einer perfekten Webseite ausgezeichnete Chancen, auf dem Online-Marktplatz erfolgreich zu sein.

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