Wie du deine beste To-Do-Liste schreibst und produktiver bist

Wie du deine beste To-Do-Liste schreibst und produktiver bist

5 einfache Tipps, wie du deine perfekte To-Do-Liste schreibst und somit produktiver bist als jemals zuvor

Dir fehlt die richtige Organisation, um deine Produktivität zu perfektionieren? Dann wird dir meine To-Do-Liste helfen! Ich werde dir zeigen, wie du deine eigene To-Do-Liste schreibst, um alle Aufgaben strukturiert und erfolgs- und zielorientiert abzuarbeiten.

Ich gebe dir jetzt 5 einfache Tipps, mit denen du deine perfekte To-Do-Liste schreibst und somit produktiver bist als je zuvor.

Tipp #1 für deine beste Do-Do-Liste:

Schreibe deine To-Do-Liste für den nächsten Tag am Abend zuvor (Vorabend).
Warum ist das so wichtig? Weil wir Menschen eine begrenzte Willenskraft haben. Unsere Willenskraft lädt sich jeden Tag neu auf. Wir brauchen unsere Willenskraft, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Je weniger Willenskraft wir haben, je willensschwächer wir sind, desto schlechter können wir wichtige Aufgaben abschließen.
Vorausgesetzt du schläfst genug, du ernährst dich gesund und du bewegst dich ausreichend, dann hast du die maximale Kraft an Willensstärke. Und wenn du dann morgens aufwachst und erst überlegen musst, was du heute machst und welche Aufgaben du heute erledigst, dann wird es dazu führen, dass du deine Willenskraft verschwendest und nicht produktiv in den Tag startest.

Tipp #2 für deine beste Do-Do-Liste:

Priorisiere deine Aufgaben in diese 4 Kategorien:
Kategorie 1
dringende und wichtige Aufgaben
Wichtig ist alles, was wirklich für dich wichtig ist, was für deine Gesundheit wichtig ist, was für deinen Wohlstand wichtig ist, was für deine Beziehung wichtig ist.
Die meisten von uns reagieren den ganzen Tag nur auf die Bedürfnisse von anderen Menschen, die aber für sie selbst nicht wichtig nicht.

Kategorie 2
nicht dringende, aber wichtige Aufgaben
Das sind Dinge, wie z.B. Sport, das Aufbauen von Beziehungen zu anderen Menschen, sich weiterbilden, gesunde Ernährung. All das sind Dinge, die wichtig sind aber eben nicht dringend.
Wenn wir diese Dinge allerdings nicht erledigen, dann werden sie irgendwann sehr dringend.

Kategorie 3
nicht wichtige, aber dringende Aufgaben
Dies sind all die Dinge, die du erledigen musst, weil sie eben dringend sind. Wir müssen auf die Bedürfnisse von anderen Menschen reagieren. Sprich, wenn wir z.B. Emails von einer mit uns in Kontakt stehenden Person erhalten. Diese Person erwartet von uns eine Antwort auf ihre Nachricht.
Diese Dinge solltest du in der Regel am selben Tag erledigen, jedoch nicht in der ersten Tageshälfte. Es gibt Menschen, die erledigen diese Kategorie nur 2 bis 3 mal in der Woche. Dann gibt es Menschen, die arbeiten diese Kategorie 2 mal am Tag ab. Egal, wie du es handhabst, erledige diese Aufgaben erst in der 2. Tageshälfte. Das ist reaktiv nicht proaktiv.

Kategorie 4
nicht wichtige, und nicht dringende Aufgaben
Diese Dinge haben überhaupt keinen Mehrwert oder sogar einen negativen Wert für dich, z.B. sich betrinken, fernsehen…
Lege diese Dinge deshalb auch nicht an den Anfang des Tages. Du kannst diese Dinge tun, um dich zu belohnen.

Tipp #3 für deine beste Do-Do-Liste:

Schreibe deine To-Do-Liste handschriftlich.
Warum? Wenn wir etwas mit unseren eigenen Händen schreiben, dann ist das unsere eigene Schrift, die wir dort sehen. Das Ganze geht wesentlich tiefer in dein Unterbewusstsein als wenn du deine To-Do’s am Rechner tippst. Du kannst deine To-Do’s digital sammeln, mache sie jedoch täglich physisch, eben handschriftlich.
Ebenso siehst du deine handschriftlich geschriebene To-Do-Liste jeden Tag vor dir. Das bedeutet, du siehst sie den ganzen Tag und das wiederum baut einen Druck auf. Denn wenn du sie physisch den ganzen Tag vor dir siehst und sie nicht schließen kannst, wie eine App oder eine Datei, dann entsteht ein innerlicher Druck. Und dieser Druck ist auch gut so. Denn wir Menschen sind viel stärker motiviert durch Schmerzen als durch Freude. Das kannst du dir selbst auch ganz einfach klar machen. Schmerzen motivieren uns also mehr als Freude. Und wenn du deine Do-To-Liste physisch vor dir siehst, dann hast du einen Drang, deine Aufgaben auf der Liste abzuschließen.
Ein weiterer Vorteil einer physischen To-Do-Liste ist, dass du bereits erledigte Aufgaben abhaken oder durchstreichen kannst. Beim physischen durchstreichen oder abhaken erledigter Aufgaben schüttest du Glückshormone aus, du hast einen Dopaminausstoß. Und das Ganze steigert sich über den Tag und am Ende des Tages wirst du sehr glücklich sein, wenn du alle Aufgaben bzw. sehr viel davon geschaffst hast.

Tipp #4 für deine beste Do-Do-Liste:

Jede Aufgabe deiner To-Do-Liste sollte ein Verb enthalten,
z.B. die Wohnung aufräumen, nicht nur das Wort Wohnung. Ein Verb ist etwas was man tut. Ein Tu-Wort sozusagen. Und weil du dir schon im Vorfeld vorstellen kannst, wie du es machst, wie du deine To-Do’s abhakst, nutze Verben. Deshalb schreibe deine To-Do-Liste auch am Vorabend, damit du am nächsten Morgen nach dem Aufstehen weißt, was du zu tun hast.

Tipp #5 für deine beste Do-Do-Liste:

Bewerte deinen Tag am Ende des Tages.
Das ist enorm wichtig für dich. Hierfür kannst du z.B. eine Bewertungsskala von 1 – 10 nutzen sowie einen Tagesrückblick. Was lief gut? Was lief schlecht?
Bewerte auch wirklich erst am Ende des Tages, damit du dich verbessern kannst. Du kannst dich nur verbessern, wenn du Feedback erhältst. Normalerweise erhalten wir im Selbstmanagement kein Feedback. Deshalb solltest du diesen Tipp unbedingt beherzigen.