Auswandern auf Zeit

Auswandern auf Zeit

Auswandern auf Zeit

Hast du den Wunsch auszuwandern, bist dir aber noch nicht hundertprozentig sicher? Oder scheust du vielleicht das Risiko oder kannst deine Chancen nicht einschätzen? Dann gehe doch erst einmal auf Zeit ins Ausland und halte die Rückkehr offen. Auswandern auf Zeit ist auch eine Möglichkeit. So kannst du deinen endgültigen Entschluss absichern. Vor allem ist es beruflich von Vorteil. Denn wer heute Karriere machen will, braucht Auslandser­fahrung. Es ist nie verkehrt, mal für eine gewisse Zeit fremde Kulturen, andere Lebensumstände oder Sprache kennen­zulernen. Entweder, du hast selbst eine Anstellung gefunden, bewirbst dich auf einen Job oder machst dich auf Zeit mit einer Idee selbständig. Behalte zur Sicherheit erst einmal das Standbein in Deutschland. Erst wenn du dir absolut sicher bist, breche die Zelte in der alten Heimat ganz ab und entscheide dich endgültig.

Auswandern auf Zeit – Job im Ausland

Vielleicht bist du auch gezwungen auszuwandern. Etwa wenn deine Firma dich ins Ausland schickt und den Wechsel mit einer Zusatzvergütung sowie späteren Aufstiegschancen schmackhaft macht. Dann kannst du dich gar nicht entziehen und musst das Auswandern auf Zeit mitmachen. Das ist aber nicht mit der Privatentscheidung Auswandern gleichzusetzen. Du bekommst mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit echte Hilfen von deinem Arbeitgeber. Große Firmen bereiten dich oft monatelang vor und organisieren deinen Umzug. Außerdem beantragen die Firmen bei den ausländischen Behörden für dich Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Wenn die Firma dich beispielsweise als Korrespondent nach Peking schickt, dann akkreditiert sie dich auch dort vor Ort und besorgt dir die notwendigen Papiere. So mancher ist schon in der neuen Heimat geblieben und hat sich so seinen Traum vom Auswandern dann doch noch langfristig erfüllt. Aus der zuvor befristeten Sache ist dann ein Langzeitprojekt geworden.

Fortbildung im Ausland

Manche Firmen lassen ihr Personal im Ausland fortbilden. Ob an Spezialmaschinen oder in Sprachkursen, dabei werden nicht nur Führungskräfte ins Ausland geschickt. Immer mehr Auszubildende gehen auch ins Ausland, weil in bestimmten Berufen Kenntnisse vermittelt werden, die in Deutschland nicht möglich sind. Märkte entwickeln sich global. Wer da nicht mitspielt, verliert schnell. Also muss auch das Personal international am Ball bleiben. Wie ist die Mentalität in China? Wie werden Geschäfte in Japan gemacht? Wie funktioniert Qualitätskontrolle in Russland? Welche Sanitärobjekte bevor­zugen Südamerikaner? Ob Baumaterialien, Fördertechniken, Spezialmaschinen, Computerprogramme oder Absatzmärkte, Ausbildung und Anforderungen haben sich gewandelt. Und so mancher entdeckt bei einer solchen Fortbildung im Ausland seinen Auswanderungsdrang und verwirklicht ihn dann auch.

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Was Auswandern für den Job bringt

Die Welt verändert sich ständig. Auslandsaufenthalt im Beruf bedeutet Kompetenzerweiterung, und es eröffnet neue Horizonte. Man blickt plötzlich globaler, über den eigenen Tellerrand und entscheidet auch anders, umfassender, nicht so eng. Das sichert letztendlich den langfristigen Erfolg von heimischen Produzenten im globalen Konzert. Nur so lassen sich auch Arbeitsplätze zu Hause erhalten. Das ist Investition in die Sicherung der eigenen Existenz von Unternehmen. Aber auch die Persönlichkeit der Mitarbeiter entwickelt sich dabei. Neue Arbeitsweisen, Geschäftspraktiken und die Kenntnis über fremde Märkte beleben die eigene Firma. Man löst Probleme plötzlich anders, findet neue Strategien und vielleicht auch neue Produkte, Lösungen für andere wiederum. So profitieren alle Seiten vom Austausch. Man wird in der heutigen Zeit zwangsläufig zum „Global Player“: Entweder spielt man in der neuen Liga mit, oder man steigt ab in eine heimische kleine Nische und reduziert sich selbst.

Auswanderungs-Hitliste im Job

Natürlich führt Nordamerika immer noch die Hitliste im Auswandern aus rein beruflichen Gründen an. Hier werden Trends gesetzt. Hier sind in vielen Branchen den Markt bestimmende Unternehmen. Wer sich dort ausbilden lässt, der lernt von den Besten auf der Welt. Wenn es um Public Relations, Marketing, Onlinemarketing, Bankwesen oder um Grafikdesign geht, werden die Standards in den Vereinigten Staaten gesetzt. Zukunftstechnologien sind heutzutage dagegen eher in Japan und Indien oder Korea zu Hause. Wer nur für kurze Zeit ins Ausland auswandern möchte, um Erfahrungen zu sammeln oder sich beruflich weiterzubilden, kann das auch in einem der EU-Länder organisieren.

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