Checkliste für Auswanderer – Teil 1

Checkliste für Auswanderer – Teil 1

Checkliste für Auswanderer


Auswandern braucht Vorbereitung, Geduld und Geld. Sonst bleibt der Traum vom besseren Leben ein Traum. Hier bekommst du die Checkliste für Auswanderer – Teil 1!











Arbeitsplatz


Hast du einen Arbeitsplatz und eine Arbeitserlaubnis?

Auswandern ist in der Regel mit einem festen Arbeitsplatz in der neuen Heimat verbunden. Das Gastland will dich ja nicht gleich in eine soziale Hängematte aufnehmen. Das ist heutzutage gar nicht so einfach. Oft haben Spezialisten wie Bierbrauer oder Computerfachleute eine gute Chance. Aber auch in Tourismusgebieten ist entsprechendes Serviceper­sonal gefragt. Gutes deutsches Handwerk geht immer, ist eine weitere Devise. Also Schlosser, Maurer, Elektriker oder Sanitärfachleute und Heizungsbauer sind in manchen Ländern sehr gefragt. Ärzte finden fast überall dankbare Aufnahme. Auswandern ist ja häufig mit einem Jobangebot verbunden. Entweder, man will dich unbedingt haben, weil man deine Qualitäten braucht. Oder du hast irgendwo ein Angebot gesehen, auf das du dich bewirbst.


Du kannst aber auch das Auswandern von hinten aufzäumen. Du hast dich für ein neues Land entschieden. Dann gibt es bestimmte Möglichkeiten, dort auch eine Beschäftigung zu finden. Die Arbeitsagentur hat einen Auslandsvermittlungs­dienst. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes findest du Links auch zu Jobangeboten in dem jeweiligen Land. Und schließlich sucht das Land selbst oftmals auf seiner Seite nach Fachkräften, Spezialisten, Service- oder Saisonpersonal. Vielleicht ist etwas für dich dabei.


Eine ganz wichtige Frage ist zu klären: Was ist, wenn du keinen Job findest oder deinen Arbeitsplatz verlierst? Gibt es ein Sozialsystem, das dich auffängt? Wenn nicht, kannst du dich im Ausland dagegen absichern? Oder du hälst dir zur Not immer Plan B in der Hinterhand, etwa ein selbständiges Geschäft zu eröffnen oder ein Online Business zu betreiben. Wichtig ist die eiserne Reserve für Notfälle, wenn du auswandern willst.


Natürlich bist du immer dann willkommen, wenn du investieren willst. Du solltest dich aber auf jeden Fall von der örtlichen Industrie- und Handelskammer beraten lassen. Dein Geschäft soll ja Erfolg haben. Und es muss in die neue Landschaft passen. Gerade für Investitionen im Ausland brauchst du guten Rat, bevor du hier etwas in den Sand setzt. Es gibt so genannte Investitionsberater. Die Gemeinden selbst kümmern sich um ansiedlungswillige Firmen, Geschäfte oder Privatpersonen. In der Regel brauchst du umfassenden rechtlichen Rat. Größere Städte wie z.B. Köln haben dafür eigene kostenlose Abteilungen. Die sind daran interessiert, dass z.B. chinesische oder indische Investoren in die Stadt kommen. Sie helfen, bürokratische Schranken schnell zu überwinden. Ähnlich kann es auch in deinem Auswanderungsland sein.











Deine größte und beste Chance


Mit eine der größten Sorgen vieler potenzieller Auswanderer ist die Überlegung, wovon sie in der neuen Heimat leben. Oft ist diese Problematik sogar der ausschlaggebende Punkt, dass die Auswanderungspläne wieder über Bord geworfen werfen. Das muss aber nicht sein!

Es gibt unzählige Möglichkeiten auf seriösem Weg, wirklich gutes Geld fern ab der Heimat  über das Internet zu verdienen. Und es ist auch egal, ob du als Auswanderer, Backpacker oder digitaler Nomade, bzw., als Weltenbummler deine Brötchen verdienst.


Am besten machst du dich vom örtlichen Arbeitsangebot deines neuen Wohnortes von Anfang an unabhängig, egal in welchem Land du in Zukunft leben willst. Biete deine Dienstleistung über das Internet an.

Längst nicht alle Länder zahlen Gehälter, wie du es von Deutschland gewohnt bist. In Paraguay verdient ein normaler Arbeiter ca. 1,30 €/Stunde. Wenn du somit deine Fähigkeiten online anbietest, hast du sehr gute Chancen, richtig gutes Geld zu verdienen.

Über das Internet kannst du weltweit deinen Service zur Verfügung stellen, ohne dass du vor Ort auf Jobsuche gehen musst. Und das Beste: Deine Arbeit kannst du an den schönsten Plätzen der Welt verrichten, nämlich da, wo andere ihren Urlaub verbringen.

Schon im Vorfeld kannst du von Deutschland aus den Grundstein dafür legen, sodass du später, wenn du in ein anderes Land übersiedelst, dir keine Gedanken mehr darüber machen musst, wie du Geld verdienen kannst, denn deinen Kundenstamm, den du dir bis dahin aufgebaut hast, nimmst du ja mit.


Zum Thema „Online Geld verdienen“ wirst du zukünftig von mir noch sehr viel mehr erfahren. Denn meine Haupteinnahmequelle ist mein Online Business.











Pass und Visa


Hast du alle notwendigen Papiere – insbesondere Pässe und Visa? Überprüfe die Gültigkeitsdauer deiner Pässe. Lasse sie lieber vorher noch verlängern, wenn absehbar ist, dass ihre Gültigkeitsdauer bald abläuft. Grundsätzlich gilt: Erkundige dich rechtzeitig nach der Beantragungsdauer eines Visums. Plane dafür ruhig sechs bis zwölf Monate ein. In manchen Fällen kann es auch bis zu 24 Monate dauern.


Es gibt unterschiedliche Visa:

Du bist Spezialist, IT-Fachkraft, Programmierer – kurz und gut, du gehörst zum Personenkreis der „Skilled Worker Programs„. Deine „Skills“ = Fähigkeiten sind gefragt. Also lässt man dich rein. Man nimmt dich quasi mit Kusshand auf. Oder du beantragst ein Business Visum, willst also investieren, bringst Geld und Ideen mit. Dann bist du ebenfalls fast überall willkommen. Aber Vorsicht: Nicht alle Länder sichern deine Investitionen gleich gut ab. Manchmal brauchst du einen einheimischen Partner. Und das ist nicht unbedingt leicht. Du musst vertrauen können, um nicht irgendwann dein hart erspartes Geld in den Sand zu setzen. Und nicht jedes Land ist unbedingt von deiner Idee begeistert: Wenn du beispielsweise mit deiner Investition einheimischen Produkten Konkurrenz machen und ihnen das Wasser abgraben, darfst du auf wenig Gegenliebe stoßen.


Leicht hast du es auch mit einem Familienvisum. Eltern, Geschwister oder Kinder sind bereits im Zielland. Dann treten die als Bürgen und Sponsor für dich auf. Du feierst quasi Familienzusammen­führung. Noch leichter hast du es, wenn du einen Partner oder eine Partnerin im Auswanderungsland heiratest. Dann erhälst du fast überall leicht ein Visum.


Das Rentner-Visum bekommst du, wenn du ausreichende und regel­mäßige Einkünfte nachweisen und dich fit fühlst. Aber: Kanada, Neuseeland und die USA vergeben keine Rentner-Visa mehr. Das zeitlich befristete (temporäre) Visum beantragst du, wenn du dich noch nicht endgültig sicher bist, aber schon einmal einen Fuß in der Tür haben willst.


Manche Visa sind altersabhängig. Bist du älter als 44 Jahre, bekommst du kein australisches Visum mehr, das auf Fähigkeiten basiert – egal, wie gut du alle anderen Anforderungen erfüllst. Wenn du über 55 Jahre alt bist, bleibt auch Neuseeland über diese Art von Visum für dich verschlossen. Kanada hat keine absolute Altersgrenze, aber ab 49 Jahre erhälst du weniger Punkte in der Bewertungsskala für ein Visum.


Apropos Visum: Du musst natürlich auch deine Aufenthaltsgenehmigung abklären. Auch das ist unterschied­lich. Für Costa Rica in Mittelamerika brauchst du ein dickes Bankkonto von über 50.000 US Dollar, für Paraguay reichen dagegen 5.000 Dollar. Dieses Geld musst du dort jedoch nur hinterlegen. Du bekommst es wieder zurückbezahlt. In Thailand musst du 800.000 Baht jährliche Einkünfte nachweisen oder dauerhaft bei einer Thai-Bank hinterlegen – das sind rund 18.000 Euro im Jahr. Als Durchschnittsrentner käme man so über die Runden. Ganz anders ist es natürlich, wenn du im Ausland deine Traumpartnerin oder -partner gefunden hast. Dann wird das Auswandern in der Regel viel leichter. Also, du siehst, es gibt viele Dinge vorzubereiten. Am besten ist es, diese Checkliste für Auswanderer sorgfältig abzuarbeiten.











Checkliste für Auswanderer: Einwanderungsberater und Dokumente


Wenn es allzu kompliziert wird, kannst du auch die Hilfe von Einwanderungsberatern oder entsprechenden Rechtsan­wälten vor Ort in Anspruch nehmen. Aber, es kostet zusätz­liches Geld, das du ja eigentlich sparen willst.


Welche Dokumente brauchst du? Erkundige dich nach den Anforderungen für deine neue Heimat. Manchmal brauchst du ein polizeiliches Führungs­­zeugnis, das vom Generalbundesanwalt über­beglau­bigt sein muss (Paraguay). Wenn du schon einmal verheiratet und geschieden warst, nimm das aktuelle Scheidungsurteil im Original mit. Es sollte nicht älter als fünf Jahre sein. Aber auch die Heiratsurkunde ist wichtig. Eine beglaubigte Geburtsurkunde – auch die deiner Familienangehörigen, das Familienstammbuch und andere Personenstandsdokumente solltest du ebenfalls mit dabei haben. Lasse auch einen Schwerbehindertenausweis übersetzen und beglaubigen. Manche Berufsangehörige ha­ben Sonderausweise: Ärzte, Apotheker, Polizisten, Ret­tungs­­kräfte, Feuerwehrleute. Lasse dir auch solche Dokumente übersetzen und beglaubigen. Aber auch die für eine Beschäftigung im Ausland notwendigen Papiere: Zeugnisse, Diplome, Doktortitel, Berufsabschlüsse, Facharbeiterbriefe, Meisterurkunden, Sprach­zertifikate, Uni­­ver­­si­täts­examina, Zusatzqualifikationen wie Schweißer­brief, Gabel­staplerführerschein, LKW-Führerschein, Perso­nen­beför­de­rungs­lizenz und vieles mehr. Das kann man alles schon vor der Ausreise erledigen. Es spart später unnötige Verzöge­run­gen. Erkundige dich vorher in der Botschaft deines Ausreise­landes, welche Bedingungen du erfüllen musst.



  • Welche Dokumente brauchst du genau?

  • In welcher Form musst du sie präsentieren?


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Checkliste für Auswanderer: Wohnung/Haus mieten oder kaufen


Hast du eine passende Wohnung? Wenn du auswandern willst, brauchst du zuallererst eine feste Bleibe. Du kannst nicht einfach in das Land deiner Träume reisen und dann anfangen zu suchen. Das ging mal vor Jahrzehnten, als die Hippies sich in Indien, auf Ibiza oder auf eine der wundervollen Inseln in Thailand niederließen. Die Zeiten sind vorbei, nicht zuletzt, weil in der globalisierten Welt Zuwanderung fest geregelt ist – auch aus Schutz vor Terrorismus und Geldwäsche sowie Drogenschmuggel. Dabei ist je nach Situation die Nähe zum Arbeitsplatz oder zur Schule oder auch ärztlichen Einrichtungen zu berücksichtigen.


Wenn du auswandern willst, brauchst du auf jeden Fall Startkapital. Und du solltest vorab in der neuen Heimat vorbeischauen. Treffe die wichtigsten Entscheidungen selbst vor Ort. Suche die geeignete Wohnung möglichst selbst aus. Nimm dafür auch ruhig professionelle Hilfe wie einen Makler in Anspruch. So mancher ist schon beim Auswandern fies reingefallen. Oft sind es sogar eigene Landsleute, die einen  gewaltig über den Tisch ziehen. Gehe das Auswandern immer mit kritischer Distanz an. Sei nie leichtgläubig und euphorisch. Sage nie spontan zu. Schlafe immer eine Nacht über allzu weitreichende Entscheidungen – auch wenn man dir weismachen will, das Schnäppchen sei morgen schon weg. Na gut, dann ist es eben weg. In der Regel aber nicht! So mancher hat durch Leichtgläubigkeit schon sein ganzes Vermögen verloren. Und ist dann bitter enttäuscht wieder heimgekehrt.











Checkliste für Auswanderer: Sozial- und Krankenversicherung


Ist die Sozial- und Krankenversicherung vor Ort geregelt? Wie ist das mit dem Arztbesuch oder Krankenhaus­aufenthalt? Erkundige dich, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind. Das Thema Gesundheit sollte immer eine Rolle spielen. Eventuell brauchst du eine private Versicherung.


Wie ist das mit den Medikamenten, wenn du z.B. ständig irgendein Präparat einnehmen musst? Nimm bei Dauermedikation einen Vorrat für die ersten drei Monate mit. Und erkundige dich rechtzeitig in der alten Heimat nach vergleichbaren Präparaten im Gastland. Lasse dir von deinen Ärzten in Deutschland deine Krankenakten aushändigen und die wichtigsten Teile übersetzen, damit du sie im Notfall für deinen neuen Arzt griffbereit hast. Es gibt Länder wie England, da ist das Gesundheitswesen für jeden völlig kostenlos. In Thailand können Rentner bis zum 60. Lebensjahr noch in die günstige thailändische Krankenver­sicherung einsteigen. Sie ermöglicht beispielsweise jedem, eine Krankenhaus-Behandlung für 30 Baht, das ist nicht einmal 1 Euro.


Wer jedoch in Paraguay ernsthaft krank wird, der geht lieber nach Brasilien oder Argentinien und lässt sich dort behandeln. Es sei denn, er greift privat tief in die Tasche. Aber es gibt natürlich auch Länder, in denen bekommt man hochwertige Medikamente für einen Bruchteil des deutschen Preises. Da lohnt es sich schon, genau abzuwägen, ob man die deutsche Krankenversicherung braucht, eine private Zusatzversicherung oder die Medikamente einfach aus der eigenen Tasche bezahlt.


Wichtig ist die Frage, ob du spezielle Impfungen für deine neue Heimat brauchst. Sind Epidemien vor Ort, gibt es Tropenkrankheiten? Musst du dich eventuell schützen? Befrage deinen Hausarzt dazu und gehe vorher auch noch einmal zu deinem Zahnarzt, Augenarzt, Gynäkologe etc. bevor du ausreist.














Checkliste für Auswanderer – Teil 2


Auswandern – Ist es in der EU alles einfacher?


Die Europäische Union (EU) hat per Gesetz die Freizügigkeit und (fast) unbeschränkte Bewegungsfreiheit ihrer Bürger gesetzlich verankert. Du darfst in jedem Land der EU arbeiten und in jedes Land ausreisen, wohin du möchtest. Personalausweis oder Reisepass genügen. Du brauchst kein Visum. Deine Reisedokumente werden an der Grenze nicht abgestempelt. Grenzkontrolleure dürfen dich auch nicht über deine Finanzen befragen oder danach, wie du deinen Lebensunterhalt sicherstellst (Ausnahme: Zollkontrollen an besonders kritischen Grenzen zu Steueroasen wie Liechtenstein!). Aber auch hier gilt: Erkundige dich! Denn manche Länder innerhalb der EU verlangen eine Anmeldung bei der örtlichen Behörde. Und manche Staaten schirmen auch bestimmte Geschäfte gegen Billiglohnländer ab. Du stößt unter Umständen auf lokale Beschränkungen in der Beschäftigung oder wenn du ein Gewerbe eröffnen willst.


Es gibt sogar ein Auswandererschutz­gesetz in Deutsch­land, das Auswanderungswillige vor Ausbeutung und anderen Gefahren bewahrt. Aber es regelt auch die Beratung von Auswanderern, Migranten und Rückkehrern. Denn nicht jeder Private, der damit Geld verdienen will, darf als Berater von Auswanderungs­willigen auftreten. Er braucht eine staatliche Zulassung, wie eben das Raphaels-Werk sie hat.














Hier geht’s weiter zur Checkliste für Auswanderer – Teil 2


Auswandern – Bist du dir sicher?

Auswandern – Bist du dir sicher?


Warum auswandern? Jährlich wandern immer mehr Deutsche aus. Im Jahr 2019 sind laut Statistik 1.231.552 Bundesbürger aus Deutschland fortgezogen. Was treibt eigentlich so viele Menschen in die Ferne?


Es sind gleich mehrere Gründe:


Das unbeständige Wetter, der Regelungswahn mit unzähligen Einschränkungen, Steuern und Abgaben, zu hohe Preise, immer weniger Netto, die miese Stimmung, Neid, Streit, wenig Lebensfreude…

Natürlich auch etwas Neues wagen, Herausforderungen suchen, Abenteuerlust, noch einmal ganz von vorne anfangen, die Freiheit genießen, bessere Beschäftigung, ein lukratives Angebot und noch vieles mehr.


Natürlich gibt es unter den vielen Auswanderern auch immer wieder Rückkehrer, Gescheiterte, Unzufriedene und Enttäuschte. Die Zahl der Rückkehrer ist enorm hoch. Mittlerweile gibt es im Deutschen Fernsehen schon Rückkehrersendungen. Der Schritt will deshalb sehr gut überlegt sein. Jeder muss zuvor alle Vor- und Nachteile genau abwägen und seine Chancen realistisch bewerten. Träumer sind hier fehl am Platze!

Und: Auswandern ist ein teures Geschäft! Du brauchst dafür ausreichend Erspartes.











Auswandern – Bist du dir absolut sicher?


Hast du dir den Schritt auszuwandern genau überlegt? Bist du dir absolut sicher?

Manchmal neigen wir ja dazu, Wünsche und Träume schnell als machbar einzustufen. Und schauen allzu leichtsinnig über Stolpersteine hinweg. Dann trägt uns die Euphorie auf eine Welle, von der wir nur schwer wieder herunter kommen.


Denn wer glaubt, als Verkäuferin in Paraguay leicht einen Job zu bekommen, der hat sich aber tief geschnitten. Und wer meint, in dem südamerikanischen Land mit einer Pommesbude oder einem Sushiladen überleben zu können – na ja, das geht schief.

Oder wer mit einer normalen Rente in Thailand auf seine alten Tage noch mal aufblühen will, der wird auch dort höchstens einen halben Monat damit auskommen.


Du musst also möglichst viele Informationen über das Land deiner Träume zuvor einholen. Es gilt, die eigenen Chancen realistisch einzuschätzen. Und vor allem gehört dazu, dass Ausreisewillige sich über ihre Motive genau im Klaren sind. Ist es nur aus einer spontanen Laune heraus, weil der Sommer mal wieder verregnet war? Hat der streitsüchtige Nachbar dich gerade genervt? Deshalb platzt dir nun endgültig der Kragen und du willst etwa auswandern? Der Grund zum Auswandern muss schon tiefer sitzen, muss sich schon seit längerem verfestigt haben. Da muss einfach mehr hinter stecken als nur das Wetter oder der nervige Nachbar.


Du brauchst ein Ziel, eine Vision, einen festen Willen und Ideen. Klare Vorstellungen sind wichtig. Am besten bereitest du eine Ausreise dadurch vor, dass du mal sozusagen „auf Probe“ für vier Wochen auswanderst, das Land deiner Wahl vor Ort kennenlernst bzw. auch alle vier Jahreszeiten mal in dem jeweiligen Land mitmachst, um zu sehen, ob dir das Klima auch wirklich bekommt– gründlich, nicht aus gefärbter Urlaubersicht! Dann triffst du garantiert eine bessere Entscheidung. Und schaue dich vorher mal im Internet um. Da gibt es viele Foren, in denen sich Ausreisewillige und bereits Ausgereiste treffen und austauschen. Da kannst du vieles lernen, natürlich auch jede Menge Quatsch lesen. Das merkst du schnell. Manchmal findest du auch Blogs oder Videos von bereits Ausgereisten, die ihre Erfahrungen über einen längeren Zeitraum ins Netz stellen. Hole für dich selbst das Nützliche aus den Beiträgen der User raus. So rundest du deine eigene Entscheidung ab. Du hast somit nicht nur eine Informationsquelle, sondern zapfst gleich verschiedene Stellen an.











Forschungsreise – wozu?


Unternimm eine Forschungsreise. Ja, du hast richtig gelesen. Fahre in das Land deiner Wahl nicht in den Urlaub, sondern arbeite hart. Die meisten Menschen kommen aus einem angenehmen, entspannten Urlaub zurück und denken plötzlich ans Auswandern. Das ist aber nicht die reale Welt. Die sieht nämlich anders aus. Und genau die solltest du aber zuvor einmal erleben. Tue so, als müsstest du dort arbeiten, dich zurechtfinden, einkaufen und dich in fremder Umgebung verständigen. Sammel Daten: Prospekte, Zeitungen, Stadtpläne, Infos, Lagepläne von Schulen, Arbeitsstellen und Supermärkten. Mit den Pfunden fährst du dann wieder nach Deutschland, sichtest alles sorgfältig und überlegst…



  • Ist es das wirklich?

  • Entspricht die Gegend deinen Vorstellungen?

  • Findest du einen Job?

  • Hast du eine funktionierende Geschäftsidee als Selbstständiger?

  • Ist die Schule in der Nähe?

  • Kommst du mit der Mentalität der neuen Nachbarn klar?

  • Wie ist es mit dem Klima, dem Essen?

  • Sind vielleicht auch ein paar Deutsche in der Nähe?


So, und wenn die Fakten alle auf dem Tisch liegen, dann bist du erst einmal in der Lage, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Forschungsreise mal mit anderem Hintergrund, aber eine der wichtigsten in deinem Leben. Denn du triffst schließlich eine Lebensentscheidung. Die krempelt dich gewaltig um – vergleichbar mit Hochzeit, Auszug aus dem Elternhaus und auf eigenen Füßen stehen.











Wie du dich auf die Auswanderung optimal vorbereitest


Bevor du dich entscheidest auszuwandern, musst du dir folgende Fragen stellen:



  • Was kann ich?

  • Wer bin ich?

  • Was will ich – vor allem was will ich in Zukunft leisten? Welche Fähigkeiten habe ich?


Man nennt das auch kritische Selbstanalyse oder nüchterne Bestandsaufnahme. Du solltest ehrlich zu dir selbst sein. Es nützt nichts, wenn du bisher ein bequemer Typ warst und dir nun etwas vormachst.

Etwa so: Plötzlich entdeckst du deine handwerkliche Ader im Ausland. Du traust dir zu, ein Haus selbst zu bauen oder ein altes, heruntergekommenes Haus reparieren zu wollen. Das klappt nicht bzw. nur in den allerseltesten Fällen. Bleibe also ehrlich zu dir selbst – und immer realistisch.

Also:



  • Was hast du bisher beruflich gemacht?

  • Willst du das so weiter tun oder gar ausbauen?

  • Hast du vielleicht andere Fähigkeiten außerhalb deines Berufs, die sich im neuen Land erweitern lassen?


Wenn du dein Profil hast, gleiche es mit den Möglichkeiten im Auswanderungsland ab. So kommst du der Frage „Ist das alles realistisch?“ immer näher und findest von selbst eine Antwort. Vielleicht steht am Ende: „Nein, das ist es alles nicht!“ Nun gut, dann kannst du zwar Mut und Abenteuerlust entwickeln, aber weißt wenigstens, was auf dich zukommt.

Ganz ohne Wagnis ist Auswandern nie. Mut gehört dazu, aber keine Träumerei. Die ist hier fehl am Platz. Wer wagt, gewinnt. Und die Kraft des Wagnisses hilft manchmal, das eine oder andere Manko zu überwinden. Man wächst mit den Aufgaben, so auch beim Auswandern. Aber gleich Berge versetzen wollen? Vorsicht!


Manchmal ist es auch nicht verkehrt, sich für eine Übergangsphase ein Standbein in Deutschland zu halten. Für den Fall, dass es doch nicht klappt, stehst du dann wenigstens nicht auf der Straße. Also halte für ein Jahr die alte Wohnung oder eine kleinere mit dem Rest-Hausrat, den du nicht mitnimmst. Oder sichere dich bei Verwandten und guten Freunden ab, wo du zur Not unterkommen kannst, solltest du rückwandern müssen.


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Wo kannst du dich informieren?


Die meisten Informationen übers Auswandern bekommst du im Netz. Suche im Internet nach entsprechenden Adressen. Hast du dich für ein Land entschieden, wird es Informationen über die Stadt, den Ort, die Region geben. Manchmal musst du deine Suche etwas erweitern, wenn du nicht direkt vor Ort geeignete Stellen findest. Du findest auch aktuelle Warnhinweise, etwa ob in dem Land Krisen und Epidemien zu befürchten sind und wie du dich darauf vorbereiten kannst. Es ist schwer, hinter alle Feinheiten im Zusammenhang mit dem Auswandern zu kommen. Deshalb ist es ratsam, auch mal längere Foren und Blogs im Internet zu lesen. Hier tauschen Auswanderer ihre Erfahrungen aus, und da kannst du gute Tipps abstauben. In Foren diskutieren auch Leute, die auswandern wollen. Hier kannst du Fragen stellen. Du findest zahlreiche Antworten auf genau deine Probleme. Gib in den Suchmaschinen einfach „Auswandern nach Paraguay“ oder „Wer hilft mir beim Auswandern nach Kanada?“ ein. Oder gib einfach nur den Namen des Landes ein, in das du auswandern willst. Du wirst sehen, wie viele Seiten sich vor dir wie ein „Sesam öffne Dich“ auftun. Ebenso gibt es einige gute Bücher zu diesem Thema. Nimm dir lieber etwas mehr Zeit. Und dann suche dir die Diskussionsforen oder Web-Blogs aus. Manchmal sind dort auch Email-Adressen angegeben, die du direkt anschreiben und um Rat fragen kannst. Es gibt auch Fragen nach Treffen und Clubs, die Ausreisende in der neuen Heimat vor Ort gründen wollen. Sie treffen sich dann regelmäßig und tauschen sich persönlich aus. Im thailändischen Pattaya z.B. gibt’s einen Montags­stammtisch.


In Paraguay suchen deutsche Auswanderer in einer deutsch­sprachigen Zeitung Tierfreunde, die gemeinsam junge Hunde und Katzen aufnehmen und für sie ein Tierheim gründen wollen. In Paraguay treffen sich Deutsche und Schweizer immer an einem Donnerstagabend in einem deutschen Lokal zum Skatspielen und Gedankenaustausch. Manchmal werden solche Treffen auch über die Deutsche Botschaft oder Handelskammer angeboten.

Aber bleibe auch immer kritisch. Behalte deinen gesunden Menschenverstand und lasse dir nicht das Goldene vom Himmel vorgaukeln. Sei misstrauisch, wenn Unglaubliches versprochen wird. Vor allem, checke extreme Ansichten oder Schilderungen gegen. Frage zur Absicherung einen anderen User. Schaue auch ruhig mal in Blogs rein, in denen bereits Ausgewanderte über einen längeren Zeitraum ihre Erfahrungen berichten. Zugegeben, es ist manchmal müßig, stundenlang zu lesen. Aber um dein Vorhaben abzusichern, musst du auch viel lesen. Teile es doch einfach in der Familie auf. Jeder liest etwas und schreibt die wichtigsten Stichworte auf. Auswandern muss zu einem Gemeinschaftsprojekt werden, das ist nichts für Einzel­kämpfer.


Nützliche Adressen sind hier das Auswärtige Amt, das für jedes Land immer aktuelle Informationen bereithält. Hier erfährst du Grundsätzliches über Land und Leute, Kultur, Währung, wirtschaftliche Lage, Jobs, aber auch die aktuellen Warn-/Sicherheits- und Impfhinweise.


Die offizielle Seite des Landes selbst, in das du auswandern willst, hält hierzu ebenfalls zeitnahe Informationen bereit. Klicke einfach die jeweilige Botschaft an. Oder gehe doch mal persönlich vorbei und besuche die Sprechstunde.


Es gibt aber auch ganz spezielle Servicestellen für Auswanderer, so das Bundesverwaltungsamt in Köln mit seiner Informationsstelle für Auswanderer und Auslandstätige.


Ganz besonders hilfreich ist Auswanderern das Raphaels-Werk in Köln. Das ist auf die Beratung von Auswanderern und auch Rückkehrern oder Migranten spezialisiert.














Wenn du dich entschieden hast auszuwandern


Steht der Entschluss fest, musst du das Auswandern selbst gut vorbereiten, ja strategisch planen. Einerseits ist alles in der alten Heimat zu regeln. Zum Beispiel den Strom, Gas, Wasser abmelden, die Post nachsenden lassen, Zeitungen abbestellen, sich bei Behörden abmelden, Versicherungen kündigen und so weiter. Nicht zuletzt gilt es, allen Freunden und Bekannten Bescheid zu sagen, die alten Kontakte nicht ganz abreißen zu lassen und die neue Anschrift mitzuteilen. Die bestehenden Kontakte also in die neue Heimat hinüber retten.


Und bedenke: Deine Freunde brauchen auch ein wenig Zeit, deinen einschneidenden Schritt zu verdauen. Behalte auf jeden Fall dein Netz von Freunden und Freundschaften. Man weiß nie, wozu es einmal gut ist.

Im Informa­tionszeitalter mit besten Kommunikationsmöglichkeiten übers Internet ist das heutzutage ein Klacks. Mit Email-Adresse, Headset und Webcam ist man bestens für die weltweite Kommunikation ausgerüstet. Dazu brauchst du einen schnellen Inter­net­anschluss vor Ort und eine moderne Hardware.











Entwickle den Masterplan zum Auswandern


Dann musst du deinen Start in der neuen Heimat genauestens planen. Entwickle einen „Masterplan“, ein Drehbuch mit exakter Regieanweisung…



  • Wer über­nimmt welche Aufgaben?

  • Wie sind die Rollen verteilt?


Du glaubst gar nicht, wie wertvoll eine quasi generalstabs­mäßige Planung ist. Die erspart dir bittere Fehler und macht das Auswandern organisiert, nicht chaotisch. Ein solches Unternehmen kann nur gelingen, wenn du akribisch an die Sache rangehst. Es spart Zeit, Geld, Nerven und letztendlich ein Scheitern im Chaos. Schreibe auf, was chronologisch der Reihe nach ansteht, was parallel laufen kann und was logisch ist.














So, ich denke das reicht für den Anfang und du hast schon eine Menge an Vorbereitung zu tun.

Solltest du Fragen und Tipps zum Auswandern nach Paraguay haben, stehe ich dir selbstverständlich hilfsbereit zur Seite 😉


Hier findest du die Checkliste für Auswanderer, damit du nichts vergisst.


Erfolgreich in das neue Jahr – Ziele 2021

17 Ideen, wie 2021 zu deinem Jahr wird


Ziele 2021: 2021 wird anders! Kennst du das: Du nimmst dir Ende des Jahres vor, nächstes Jahr all deine Ziele zu erreichen. Was passiert? Nichts…


Das erste Krisenjahr ist endlich vorbei und das nächste zeichnet sich bereits schon ab. Um deine Ziele 2021 dennoch zu erreichen und das Jahr 2021 zu deinem besten Jahr zu machen, lerne in diesem Beitrag, dein Glück und deine Emotionen zu meistern* und dein persönliches Wachstum zu steigern.



Bereite dich jetzt auf 2021 vor und mache es zu deinem Jahr. Ich will dich nicht mit unrealistischen Vorsätzen für 2021 nerven, die du sowieso nicht einhälst. Probiere stattdessen diese Tipps und Tricks aus:



 



Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen 😉


 


Kreiere deine Lebensversion

Wie soll dein Leben in 10 Jahren aussehen?


Setze dir Ziele

Was musst du dieses Jahr tun, damit du deiner Vision ein Stückchen näher kommst?


Stehe früh auf

Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag. Nutze die Zeit, um zu lernen und besser zu werden.


Mache dein Bett

Das stärkt deine Selbstdisziplin, da du dadurch schon die erste Aufgabe des Tages erledigt hast.


Lass die Vergangenheit los

Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben!


Führe ein Erfolgsjournal

Es kann dir helfen, produktiver, erfolgreicher und zufriedener zu werden.


Lerne Dankbar zu sein

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu mehr Glück und Zufriedenheit.


Verlasse deine Komfortzone

Dadurch entwickelst du dich weiter und stärkst dein Selbstvertrauen.


Lerne „Nein“ zu sagen

Es ist dein Leben, nur du triffst die Entscheidungen.


Gib niemals auf

Du kannst alles erreichen, was du möchtest.


Lies täglich

Erfolgreiche Menschen lesen im Schnitt 2 Bücher im Monat.


Zögere nicht

Wer ständig zögert, wird sein Ziel niemals erreichen.


Ändere dein Umfeld

Umgib dich mit positiven Menschen, die dich motivieren und die selben Ziele haben.


Hilf anderen

Erwarte keine Gegenleistung. Du wirst viel mehr zurückbekommen.


Hol dir Feedback

Frage dein Umfeld nach Feedback. Was kannst du besser machen?


Sei nicht faul

Um erfolgreich zu sein, musst du das tun, was nötig ist, um deine Ziele zu erreichen.


Suche dir einen Mentor

Lerne von den Menschen,* die das erreicht haben, was du dieses Jahr erreichen möchtest.


 


In diesem Sinne wünsche ich dir ein erfolgreiches, gesundes, neues Jahr 2021!


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