Warum du keine Grafikdesign-Aufträge bekommst

Warum du keine Grafikdesign-Aufträge bekommst

5 Gründe, warum du keine Grafikdesign-Aufträge bekommst

Wenn du auf diesen Beitrag geklickt hast, hast du wahrscheinlich Schwierigkeiten, neue Kunden zu finden bzw. Grafikdesign-Aufträge zu bekommen. Bevor wir uns also wirklich darauf einlassen, möchte ich, dass du eines weisst – das ist völlig normal und wir waren alle mal an diesem Punkt. Jeder fängt klein an.

Ich bin seit über 15 Jahren als ausgebildete Mediengestalterin tätig und bin von einer Festanstellung im Verlagswesen zur Inhaberin einer erfolgreichen Grafikdesignagentur in Paraguay gewachsen. Das geschah aber nicht über Nacht. Ich habe viele Fehler gemacht und ich möchte, dass du daraus lernst!

Um zu verstehen, warum du keine Kunden hast, habe ich eine Liste mit häufigen Fehlern zusammengestellt, die du in deinem Designportfolio möglicherweise machst. In dieser Branche ist dein Portfolio dein Lebenslauf und der Hauptgrund, warum du Aufträge bekommst, oder eben auch nicht. Einige dieser Dinge habe ich aus erster Hand erlebt und andere habe ich von meinen Kollegen in der Branche erfahren. Aber jeder einzelne Punkt davon wird dein Portfolio und deine Erfolgswahrscheinlichkeit zur Kundengewinnung erheblich beeinflussen.

Hier sind die fünf wichtigsten Gründe, warum du keine Grafikdesign-Aufträge bekommst:

1. Du hast keine Webseite

Wenn du dein Portfolio in einer PDF- oder ZIP-Datei an potentielle Kunden sendest, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Datei nicht einmal angezeigt wird. Das mag hart klingen, ist aber die Wahrheit. Du bist wahrscheinlich nicht die einzige Person, die sich für die ausgeschriebene Stelle bewirbt, und während alle anderen Bewerber Links zu ihrer Webseite angeben und du den Kunden bittest, eine riesige Datei herunterzuladen, bist du bereits einen Schritt hinterher. Außerdem haben Webseiten viele andere Vorteile, wie die Möglichkeit, Projektbeschreibungen einzufügen, was mich zu Grund Nr. 2 bringt…

Ich empfehle dir, meinen Blogartikel der perfekten Webseite zu lesen, um deine Webseite zu erstellen. Auch im Internet erhälst du Video-Tutorials, die dir Schritt für Schritt zeigen, wie du deine Vorlagen einrichtest und personalisierst.
Ein weiteres All-In-One-Tool ist Plikker*. Das Beste daran ist, dass du nicht einmal Erfahrung mit Plikker haben musst und dein Portfolio trotzdem fantastisch aussehen wird.
Mit Plikker hast du die perfekte Komplettlösung in nur einem einzigen Account, was zusätzlich jede Menge Geld spart.

2. Dein Portfolio enthält keine Projektbeschreibungen

Seien wir ehrlich, die meisten Leute denken nicht wie Designer. Wenn du also deine Arbeit ohne Angabe eines Kontextes übersendest, lässt du Spielraum für jegliche Interpretationen. Füge stattdessen unbedingt Projektbeschreibungen hinzu, die die Ziele deines Kunden und die Projektziele detailliert beschreiben. Das ist deine Chance, deine Designentscheidungen zu besprechen und dein Fachwissen zu zeigen.

3. Du hast keine Bewertungen früherer Kunden

Neben der Präsentation deiner Fähigkeiten sollte dein Portfolio auch deine Glaubwürdigkeit belegen. Wenn du gute Erfahrungen mit einem Kunden gemacht hast, wende dich unbedingt an ihn und bitte ihn, dir ein paar Sätze über das Projekt und seine Erfahrungen als Bewertung zu schicken. Testimonials können einen großen Beitrag dazu leisten, potenziellen Kunden zu zeigen, wie es sein wird, mit dir zusammenzuarbeiten.

4. Du zeigst ALLE deine Arbeiten, anstatt nur deine besten

Verständlich, du hast hart am Aufbau deines Portfolios gearbeitet und möchtest deine Projekte präsentieren. Aber wie oft wurdest du als Designer gebeten, Änderungen an einem Design vorzunehmen, mit dem du nicht ganz einverstanden warst? Sicher, du hast sie gemacht, denn am Ende des Tages musst du das umsetzen, was der Kunde will. Aber jetzt zeigt dieses Projekt nicht wirklich deine vollen Designfähigkeiten. Wenn du dein Portfolio zusammenstellst, solltest du nur Projekte aufnehmen, auf die du wirklich stolz bist. Denke daran, 3 bis 5 großartige Projekte sind immer noch besser als 10 bis 15 mittelmäßige.

5. Du hast keine relevante Arbeit für die Art von Kunden, die du anziehen möchtest

Das ist einer der größten und häufigsten Fehler, die unerfahrene Designer machen. Sie haben ein Portfolio voller Projekte, aber keines davon ist für den Kunden relevant, mit dem sie zusammenarbeiten möchten – Thema Wunschkunden.

Denke darüber nach: Wenn ein Restaurantbesitzer dich mit der Gestaltung seiner Speisekarte beauftragen möchte, möchte er andere Speisekarten sehen, die du entworfen hast, oder Restaurants, mit denen du zusammengearbeitet hast. Was passiert, wenn du keine relevante Arbeit hast? Du wirst vermutlich den potentiellen Kunden verlieren.

Fazit: Warum du keine Grafikdesign-Aufträge bekommst

Du musst deinen potentiellen Auftraggeber genau zeigen, was du machst. Prüfe dein Leistungsangebot und stelle sicher, dass deine Dienstleistung für andere einfach zu verstehen ist.

  • Was machst du, für wen?
  • Welchen Vorteil hat derjenige davon, dass er genau dich beauftragt und keinen anderen Designer?

Als Designer hast du eine Portfolio-Webseite und keine normale Homepage. Sie ist hauptsächlich auf die visuellen Inhalte ausgelegt. Potentielle Kunden gehen davon aus, dass deine Designs die gleiche Qualität haben wie deine Webseite. Deshalb muss deine Portfolio-Webseite sehr gut aussehen und dein Angebot professionell und gut gestaltet sein.

Suche dir heute noch einen der oben aufgeführten Punkte heraus, den du sofort anpacken kannst und lege los. Das ist immernoch der beste Weg, um erfolgreich zu sein.

Lies hier die 10 Regeln einer erfolgreichen Werbebotschaft. So überzeugst du deine Kunden in wenigen Sekunden.

Das alles hier ist keine Garantie dafür, dass du ganz schnell viele Aufträge bekommst. Aber wenn du alle Punkte beherzigst und entsprechend umsetzt, erhöhen sich auf jeden Fall deine Erfolgschancen enorm, entsprechende Grafikdesign-Aufträge zu bekommen.

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