Blog-Design: 12 Probleme, die für deinen Blog tödlich sein können

Blog-Design: 12 Probleme, die für deinen Blog tödlich sein können

Blog-Design: 12 Probleme, die für deinen Blog tödlich sein können

Für deinen Erfolg beim Bloggen ist eines ganz entscheidend – dein Markenzeichen. Ein starker Blog ist die Grundlage deiner Marke. Daher ist es keine Überraschung, dass Probleme beim Blog-Design sich negativ auf dein Blogging-Geschäft auswirken können. Während die meisten Blog-Design Probleme relativ gering sind, können sich andere widerum katastrophal auswirken.

In diesem Beitrag werde ich 12 große Blog-Design Probleme aufdecken, die deinem Blog schaden, und dir auch aufzeigen, wie du diese Probleme vorab vermeidest bzw. dann beheben kannst.

12 Blog-Design Probleme

Schlechte Navigation

Wie viele Seiten besucht dein durchschnittlicher Leser, wenn er deine Webseite besucht?
Wenn du das nicht weisst, ist es an der Zeit, es herauszufinden. Diese Informationen findest du über Google Analytics unter Zielgruppe > Übersicht. Suche im Diagramm nach dem Abschnitt „Seiten/Sitzung“. Diese Zahl ist ein Indikator dafür, dass dein Leser, sobald er einen Beitrag liest, auf andere Seiten und Beiträge klickt. Wenn diese Zahl unter 2 liegt, hast du ein Problem.

Dein Ziel sollte es sein, deine Leser so lange wie möglich auf deinem Blog zu halten. Dazu musst du dein Navigationsmenü verbessern. Es gibt zwei Möglichkeiten, die dazu führen können, dass deine Leser deinen Blog verlassen. Die erste Möglichkeit, auf die ich später noch genauer eingehe, ist ein schlechter Schreibstil. Die andere Möglichkeit ist die Navigation deines Blogs.

Die Navigation ist entscheidend für den Erfolg deines Blogs. Wenn deine Leser den Inhalt nicht finden können, wie sollen sie ihn dann lesen? Die Planung der Navigation deines Blogs wird das Engagement und die Seitenaufrufe für deinen Blog erheblich verbessern.

Stelle also sicher, dass deine Besucher einen klaren Weg haben. Hilf ihnen, die Inhalte zu finden, die sie interessieren könnten. Mache es ihnen so leicht wie möglich, indem du ein leicht zugängliches Menü, Kategorien, Tags und Verknüpfungen bereitstellst.

Kein Responsive Design

Derzeit dominieren Mobile Nutzer das Internet. Allein im letzten Jahr habe ich einen deutlichen Anstieg der mobilen Leser gesehen. Heutzutage machen rund 60% dieses Publikums den Besuch meines Blogs aus. Da ist es klar von Vorteil, wenn das Design deines Blogs responsive ist.

Responsive Webdesign bezieht sich auf die Darstellung einer Webseite auf mobilen Geräten. Wenn du mit deinem Smartphone im Internet unterwegs bist, hast du vielleicht schon bemerkt, dass die Internetseite auf einem mobilen Gerät anders angezeigt wird als auf einem Desktop. Dies liegt daran, dass mobile Geräte vertikale Bildschirme und Desktops horizontale Bildschirme haben.

Die Barrierefreiheit macht also deinen Blog leichter lesbar und verschiebt Elemente des Designs so, dass sie auch auf mobilen Geräten geladen werden und ebenso gut funktionieren. Wenn dein Blog nicht responsiv ist, werden deine mobilen Leser diesen schnell wieder verlassen. Die Statistik „Seiten/Sitzung“ bei Google Analytics ist auf Mobilgeräten in der Regel am niedrigsten. Wenn dies nicht der Fall ist, hast du möglicherweise ernsthafte Probleme mit deinem Design und deinem Inhalt.

Ich empfehle dir dringend, dir jemanden zu suchen, der deine Webseite darauhin überprüft und ggf. Änderungen vornimmt, wenn du dies nicht selbst kannst. Bitte auch Freunde und Bekannte, mal einen Blick vom mobilen Endgerät auf deine Webseite zu werfen und hole dir von ihnen Feedback zur Nutzerfreundlichkeit.

Nervige Werbeanzeigen

Es ist völlig akzeptabel, Anzeigen in deinem Blog zu schalten. Das ist mittlerweile auch eine gängige Praxis beim Bloggen und eine großartige Möglichkeit für neue Blogger, nebenbei Geld zu verdienen. Doch es kann gut sein, dass einige Besucher deinen Blog deshalb wieder schnell verlassen. Es ist beispielsweise keine gute Idee, Pop-ups oder Autoplay-Anzeigen einzubinden. Zu viele Anzeigen zu schalten, ist ebenso keine gute Idee.

Ich kann dir nicht sagen, wie viele Blogs ich innerhalb von ein paar Minuten schon verlassen habe, einfach weil die Anzeigen des Blogs zu nervig waren. Wenn ich einen Blogbeitrag lesen möchte, egal wie toll ich den Inhalt finde, verlasse ich ihn wieder, wenn ich von zu vielen Anzeigen bombardiert werde.

Veranlasse also deine Leser nicht dazu, aus diesem Grund deinen Blog wieder zu verlassen. Du hast viel Zeit und Arbeit in den Aufbau deines Blogs und in das Schreiben deiner Blogartikel investiert. Mache dir das nicht mit nerviger Anzeigenwerbung zu nichte, nur um etwas Geld nebenbei zu verdienen. Eine treue Fangemeinde und Newsletterabonnenten sind weitaus lukrativer und nachhaltiger als ein paar Anzeigen auf deinem Blog.

Schlechte Lesbarkeit

Da mobile Geräte heutzutage sehr verbreitet sind, ist es wichtig, dass du dafür leicht lesbare Inhalte schreibst. Verwende daher kurze Absätze, untergliedere deine Texte mit Überschriften und schreibe kurze, prägnante Sätze.

Deine Leser neigen dazu, den Inhalt nach interessanten Punkten zu durchsuchen. Sie suchen gezielt nach Inhalten, die sie ansprechen. Deshalb suchen sie häufig in Überschriften nach Schlüsselwörtern, die sich auf die Themen beziehen, an denen sie interessiert sind und scrollen über alles andere hinweg.

Mache deinen Blog-Post leicht lesbar und überfliege ihn nach dem Schreiben selbst zur Kontrolle. Nutze entsprechende Zwischenüberschriften, hebe wichtige Textstellen fett hervor, verwende Schlüsselwörter und schreibe kurze Absätze. Du musst auf den Punkt kommen und deinem Leser helfen, den Inhalt schnell und einfach zu konsumieren.

Schlechte Farbwahl

Es gibt einen Blogger auf Pinterest, der auf allen seinen Pinterest-Pins zwei kontrastreiche Farben verwendet. Zum Beispiel roter Text auf königsblauem Hintergrund. Die Bilder sehen immer fast 3D aus und es tut mir in den Augen weh, wenn ich mir diese ansehe. Nur weil du die Möglichkeit hast, jede gewünschte Farbe auf deinem Blog zu verwenden, heißt das nicht, dass du das tun solltest.

Verwende daher keine Farben, die die Lesbarkeit deines Inhalts zusätzlich erschweren. Du möchtest schließlich nicht deshalb negativ auffallen. Du als Marke solltest auf deinem Blog und auf Social Media im Vordergrund stehen. Das Letze was du gebrauchen kannst, ist der Ruf, nervige Farben zu verwenden. Damit schreckst du alle Leser ab.

Wähle maximal drei Hauptfarben für deine Marke und verwende diese Farben mit neutraleren Nuancen, sogenannten Akzentfarben, als Teil deines Brandings. Verwende schwarze oder dunkle Schriftarten auf weißem oder hellem Hintergrund. Das erhöht den Kontrast und erleichtert so das Lesen.
Ein Blog z.B. mit schwarzem Hintergrund und roter Schrift wird deiner Marke ziemlich schnell schaden.

Wie du deine perfekten Farben findest, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Das Farbschema deiner Webseite sollte also für guten Kontrast von Text und Hintergrund sorgen. Verwende daher Farben, die gut miteinander harmonieren.

Schwierig zu lesende Schriftarten

Skript- und handgeschriebene Schriftarten machen Spaß und sind hübsch, aber sie sind für dein Publikum nicht immer einfach zu lesen. Das bedeutet, dass du sie sparsam verwenden solltest und nur dann, wenn die von dir eingegebenen Wörter in der Schriftart lesbar sind.

Verwende für den Fließtext und die Überschriften deiner Blog-Posts unbedingt eine einfache Serifen- oder serifenlose Schriftart. Serifen sind die winzigen Füße oder Linien, die an den Enden der Zeichen einer Schrift erscheinen. Perfekte Beispiele für Serifenschriften sind Times New Roman oder Georgia. Sans-Serif-Schriften wie Arial oder Monserrat haben diese winzigen Füße nicht. Dadurch werden serifenlose Schriftarten für jeden sehr klar lesbar und die Buchstaben fließen leichter zusammen.

Serifenschriften eignen sich am besten für Printmedien, da die kleinen Linien die Buchstaben verbinden und die Wörter beim Lesen einen besseren Lesefluss zulassen. In den letzten Jahren gab es viele Diskussionen darüber, was leichter zu lesen ist. Im Allgemeinen wird empfohlen, serifenlose Schriftarten für den Fließtext einer Online-Publikation zu verwenden.

Du kannst natürlich für dich persönlich entscheiden, was du möchtest. Achte nur darauf, dass deine Schriftart klar und gut lesbar ist. Beschränke dich auf maximal 3 Schriftarten. Das schafft Kontinuität und macht deine Texte leichter lesbar. Und es wird auch nicht vom Inhalt selbst abgelenkt.

Bilder in schlechter Qualität

Heutzutage gibt es für schlechte Bildqualität keine Ausreden mehr. Selbst die einfachsten Smartphone-Kameras machen Bilder in guter Qualität. Zudem gibt es zahlreiche kostenlosen Webseiten für Stock-Fotografien und kostenlose Designplattformen wie Canva oder PicMonkey.

Ihre Bilder repräsentieren Ihre Marke, also nehmen Sie sich etwas Zeit, um sie gut aussehen zu lassen. Nichts schreit „Amateur!“ mehr als verpixelte oder verzerrte Bilder, die nicht leicht gelesen werden können. Es verbilligt auch sofort Ihren Blog und schadet Ihrer Autorität. Wenn du Schwierigkeiten mit der Erstellung von Grafiken hast, empfehle ich dir dringend, diesen Blogartikel „So erstellst du dein magisches Design mit Canva“ zu lesen und dir einige Canva-Tutorials auf YouTube anzusehen. Dies ist wirklich eine lohnende Investition in deine Zeit.

Um zu verhindern, dass du schlechte Grafiken erstellst, vermeide Folgendes:

  • Bilder extrem zu vergrößern oder zu verzerren
  • Bilder mit niedriger Auflösungverwenden
  • schwer lesbarer Text in Grafiken
  • das Bild überfüllt den Rest (Lass genug Leerraum!)
  • mehr als drei Schriftarten in der Grafik verwenden

Wenn du diese Grafikprobleme auf deinem Blog nicht selbst lösen kannst, musst du dir dafür einen Grafikdesigner holen. Jedenfalls benötigst du hochwertige Grafiken auf deinem Blog, um langfristig professionell zu wirken und erfolgreich zu sein. Unterschätze das Thema Grafiken also nicht!

Möchtest du als Nicht-Designer dennoch selbst fantastische Grafiken erstellen, gibt dir dieser Blogartikel eine Anleitung dazu.

Grammatik- und/oder Rechtschreibfehler

Grammatik- und Rechtschreibfehler sind ein weiteres großes Problem beim Blog-Design. Am besten ist es, mehrmals Korrektur zu lesen und die Texte auch von Dritten prüfen zu lassen. Vermeide so viele Fehler wie möglich.

Es ist klar, dass es von Zeit zu Zeitimmer mal einen Tippfehler gibt -auch bei mir. Es gibt jedoch nur wenige Ausreden für fehlerbehaftete Texte. Ich gehöre zu den Leuten, die ihre eigenen Arbeiten mehrmals Korrektur lesen müssen, weil ich die Sätze schneller in meinem Kopf formuliere als ich sie schreibe. Da kann es schon mal vorkommen, dass einige Wörter fehlen.

Wenn du etwas Budget übrig hast, kannst du ein Lektorat mit der Korrektur deiner Texte beauftragen. Wenn das jedoch nicht in deinem Budget liegt, verwende kostenlose Tools, die dir im Internet zur Verfügung stehen, wie z.B. das Grammarly-Add-on für den Google Chrome-Browser, mit dem du deine Rechtschreibung und Grammatik  überprüfen kannst. Grammarly ist kostenlos. Es gibt aber auch eine kostenpflichtige Version. Das Tool scannt den Text automatisch, den du auf deiner Webseite eingibst, wenn du den Chrome-Browser verwendest. Grammarly findet nicht jeden Fehler. Daher ist es wichtig, dass du deine Beiträge trotzdem selbst nochmal Korrektur liest.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Textverarbeitungssoftware für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung, bevor du deinen Text in den Texteditor deines Blogs einfügst. 

Falsche Textausrichtung

Es macht mitunter Spaß, mit diversen Textausrichtungen zu spielen. Jedoch ist das nicht immer von Vorteil und lässt die Augen beim Lesen von längeren Texten schneller ermüden.

Der Blocksatz eignet sich hervorragend für Taschenbuchromane. Die zentrierte Ausrichtung kannst du z.B. für Menükarten, Einladungen, Dankes- oder Hochzeitskarten verwenden. Bei Präsentationen kannst du auch zentrierten Text auf der Titelfolie verwendet.

Bei digitalen Medien ist es jedoch fast immer am besten, sich an die linksbündige Ausrichtung zu halten. Die linksbündige Ausrichtung ist auf jedem Gerät am einfachsten zu lesen und das ist für deinen Blog sehr wichtig.

Die zentrierte Ausrichtung für Überschriften und Fotos ist im Blog-Design in Ordnung, aber der Fließtext sollte immer linksbündig ausgerichtet sein.

Langsame Ladezeiten

Wenn du übergroße Grafiken oder hochauflösendes Videos auf deinem Blog verwenden möchtest, solltest du das nochmal überdenken. Diese Elemente, obwohl sie optisch ansprechend sind, können deinem Blog mitunter mehr schaden als nützen. Diese Art von Medien beanspruchen die Bandbreite erheblich und das Laden kann viel länger dauern als bei einem einfachen .jpg-Bild.

Wenn dein Blog langsam lädt, beschneide deine Fotos auf die optimale Größe für dein Theme. Verwende geeignete Plug-Ins, um die Dateigröße deiner Bilddateien zu reduzieren.
Werbeanzeigen und unnötige Plug-Ins sind zwei weitere Übeltäter, die die Ladezeit deiner Webseite verlangsamen können.

Meiner Erfahrung nach wird die überwiegende Mehrheit der Ladezeit durch Grafiken oder Videos verursacht. Das Austauschen von Bildern bzw. die Reduzierung der Dateigröße ist der einfachste und effektivste Weg, um die Ladezeit deines Blogs zu beschleunigen. Ich schlage daher vor, dass du damit beginnst.

Fehlendes Branding

Ein fehlendes Branding ist wahrscheinlich der größte Fehler, den du bei der Gestaltung deines Blogs machen kannst. Du solltest ausschließlich nur deine festgelegten Farben und Schriftarten verwenden und dein Logo auf deiner Webseite in deinem Headerbereich gut sichtbar platzieren. Dies hilft dir, alles zu brandmarken, von deinen Pinterest-Pins bis hin zu deinem Email-Marketing.

Deine Besucher müssen deine Marke innerhalb von Sekunden nach dem Laden der Webseite oder eines deiner Bilder wiedererkennen. Das ist für den Erfolg deines Blogs wichtiger als dein Webseiten-Traffic oder dein erster Verkauf als Affiliate.

Deine Marke und dein Branding tragen dazu bei, eine Kontinuität zwischen all deinen Social Media Kanälen, deiner Webseite und deinen Produkten zu schaffen. Das bedeutet, dass sich dein Branding direkt auf den Erfolg deines Blogs auswirkt. Daher empfehle ich dir dringend, zuerst an der Entwicklung deiner Marke zu arbeiten, bevor du deinen Blog erstellst und gestaltest.

Kontakt

Daniela Watzke

Adresse: Tajy Cañada, 3240 Altos, Paraguay

Email: danis3d@cko24.com

Telefon: +595 (0)982 – 931 – 759

 

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